Am 5. Juni kommt es zur Abstimmung über das revidierte Fortpflanzungsmedizingesetz.

 

Kern des Gesetzes ist die Selektion und Vernichtung kranker Embryonen. Mit einem Aneuploidie-Screening wird geprüft, ob es im embryonalen Erbgut fehlende oder überzählige Chromosomen gibt (sogenannte Aneuploidien). Dabei geht es primär um Trisomie 21 (Down-Syndrom), aber auch Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) oder Trisomie 18 (Edwards-Syndrom). Mit solchen Krankheiten belastete Embryonen werden „liquidiert“.

 

Der Bundesrat wollte das Embryonen-Screening auf Fälle beschränken, in denen die Eltern Gefahr laufen, eine schwere Erbkrankheit weiter zu geben. Dies wären 50 bis 100 Fälle pro Jahr gewesen. Demgegenüber beschloss das Parlament, die neue Regelung für alle künstlichen Befruchtungen anzuwenden, d.h. jährlich mindestens 6'000-8'000 Fälle.

 

Mit dem neuen Verfahren verlieren ungeborene, behinderte Kinder faktisch ihr Lebensrecht. Der Druck auf die Mütter wächst, keine behinderten Kinder mehr zur Welt zu bringen, während das „Recht auf ein gesundes Kind“ näher rückt.

 

Dank dem Zusammenwirken verschiedenster Komitees konnten wir am 10. Dezember mit 58'112 gültigen Unterschriften das Referendum gegen das revidierte Fortpfanzungsmedizingesetz ergreifen. Am 5. Juni kommt es jetzt zur Abstimmung. Eine Gutheissung des neuen Gesetzes hätte überaus schwerwiegende Auswirkungen auf das ungeborene Leben!

 

Bitte motivieren Sie in ihrem persönlichen Umfeld alle Kräfte, ein Nein zum Fortpfanzungsmedizingesetz in die Urne zu legen. Und schliessen Sie bitte den positiven Ausgang dieser Abstimmung – eine Ablehnung des neuen Gesetzes – auch in Ihr persönliches Gebet mit ein.

 

Käthi Kaufmann-Eggler

 

Präsidentin

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Käthi Kaufmann-Eggler

Käthi Kaufmann-Eggler, Präsidentin der Arbeitsgruppe «Jugend und Familie»

Familie heisst Zukunft!

Unsere Arbeitsgruppe «Jugend und Familie» ist eine überkonfessionelle, christliche Arbeitsgemeinschaft vielfach junger Ehepaare und Familien. Wir setzen uns ein für die eheliche Treue und für die Familie. Wir kämpfen für den Schutz des menschlichen Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Ausserdem setzen wir uns ein für die christlichen Grundwerte in Schule, Gesellschaft und Staat.

Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt den kinderreichen Familien unseres Landes, denn sie sind unsere Zukunft. Insgesamt fast 10 Millionen Franken durften wir seit Gründung unserer Arbeitsgruppe für Hilfe an Familien in Not vergeben. Tausende von Familien haben wir nicht nur finanziell, sondern auch mit Beratung unterstützt. In Hunderten von Fällen trug unser Einsatz dazu bei, Ehen und Familien zu retten und neue Hoffnung zu schenken. Heute erhalten wir Briefe von Kindern dieser Familien, die uns für die Hilfe in früherer Zeit danken.

All dies wäre ohne die Unterstützung unserer Mitglieder, Freunde und Gönner nicht möglich gewesen.

Von ganzem Herzen: Danke!

Käthi Kaufmann-Eggler, Präsidentin der Arbeitsgruppe «Jugend und Familie»